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Aktuelle Information zum Fachberaterkurs
Aufgrund der gegenwärtigen Sitution wurde der für den 15.04.2020 anstehende erste Präsenztag "Schulgeschäft und Kreativität" verschoben. Dieser findet nun am 22.07.2020 statt und der zweite Präsenztag "Ordnen und Soho" am 23.07.2020

Das Ende der 800m²-Regelung – weitere Lockerungen in Sicht
Bei den offiziellen Bund-Länder-Gesprächen am 06.05.2020 verständigte man sich u.a. auf neue Regelungen zu Ladenöffnungen, Kontaktbeschränkungen und einen Fahrplan für die Gastronomie.

Demnach wurde die vielfach kritisierte 800m² Regelung endgültig abgeschafft, so dass alle stationären Händler wieder öffnen dürfen. Allerdings unter Hygieneauflagen und mit einer Zutrittsteuerung zur Vermeidung von Warteschlangen. Allerdings sollen die Kontaktbeschränkungen noch bis zum 05.06.2020 andauern. Eine Lockerung gibt es dagegen für die Treffen von Angehörigen zweier Haushalte.

Die weiteren Ergebnisse der Ministerkonferenz:

- Sport unter freiem Himmel und ohne Körperkontakt soll ab Montag wieder erlaubt sein

- Das Kontaktverbot wird gelockert

- Sonnenstudios, Massage-, Kosmetik- und Nagelstudios sowie Friseure und Zahnärzte werden öffnen

- Das Besuchsverbot in Krankenhäusern wird gelockert

- Kitas bleiben vorerst noch geschlossen

- Die stufenweise Öffnung der Schulen für alle Klassen wird nach und nach erfolgen

- Schrittweise Öffnung der Gastronomie in Abhängigkeit zu den Infektionszahlen des jeweiligen Bundeslandes


Aktuelle Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2
Seit dem 18.03.2020 geben die einzelnen Landesregierungen nach und nach Anordnungen heraus, dass der Einzelhandel schließen muss. Mit der Verordnung soll die Ausbreitung des Virus weiter eingedämmt werden. Einmal raus, gilt eine solche Rechtsverordnung mit sofortiger Wirkung und die Läden bleiben damit zu. Ausnahmen sind vorerst Dienstleistung und Handwerk, der Einzelhandel für Lebensmittel, Bäckerein, Metzger, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen (im Umkehrschluss auch Postfilialen mit PBS), Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte sowie der Großhandel, Hofläden und Raiffeisenmärkte. Diese Verkaufsstellen können laut Verordnung jetzt auch am Sonntag und Feiertag geöffnet werden.

Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt allerdings unter Auflagen. Die Betreiber müssen Hygiene-Vorschriften einhalten, den Zutritt steuern und Warteschlangen vermeiden. Die Verordnung ist vorerst bis 19.04.2020 gültig.

Wichtig! Es gibt im Moment keine verlässliche bzw. genaue Informationen was den Umgang mit sog. Mischsortimenten betrifft. Also geöffnete Geschäfte die bspw. neben Zeitschriften auch andere Warengruppen wie Schreibwaren oder Bücher verkaufen. Das gleiche gilt für Postfilialen mit angeschlossenen PBS Artikeln, Tabak, Geschenkartikel usw.. Laut bisheriger Definition der Verordnung dürften diese auch nur die erlaubten Artikel bzw. Dienstleistungen verkaufen. Manche Landesregierungen machen das von der Größe des erlaubten Sortiments abhängig, ob bspw. noch neben Zeitschriften Schreibwarenartikel mitverkauft werden dürfen.

An dieser Stelle ist es wichtig zu wissen, dass die Erlasse nicht zentral herausgegeben werden, sondern das jeweiligen Bundesland zuständig ist. So gibt es, je nach Bundesland, durchaus andere Regelungen bzw. zusätzliche Ausnahmen. Im Zweifel sollte man immer noch einmal bei der jeweiligen Landesregierung oder der Gemeinde nachfassen.

Gaststätten und Mensen dürfen weiterhin öffnen, wenn der besagte Mindestabstand von 1,5 bis 2,0 Meter zwischen Gästen und Tischen eingehalten wird. Teilweise gibt es aber schon zeitliche Einschränkungen, so dass in vielen Städten und Gemeinden bspw. Restaurants nach 18.00 Uhr geschlossen sein müssen. Kultureinrichtungen jeglicher Art sind ebenfalls zu. Betroffen sind Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater, Bildungseinrichtungen, Volkshochschulen, Kinos, Schwimm- und Hallenbäder, Saunen, Spiel- und Bolzplätze, Sportanlagen und Fitnessstudios, Jugendhäuser, Bibliotheken, Spielhallen und Bordelle. Auch Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen. Untersagt sind Zusammenkünfte von Vereinen und Glaubensgemeinschaften. Grobe Fausregel: Geschäfte, die keine Lebensmittel oder Drogerie-Artikel verkaufen, müssen ab sofort für mindestens einen Monat schließen (spezielle Ausnahmen siehe oben).

Auch in den Ämtern ist in der Regel nur noch eine telefonische oder elektronische Kontaktaufnahmen möglich!

Bei vielen Gerichten werden außerdem zahlreiche Verhandlungen verschoben.

Wer als Fachhändler sein Geschäft schließen muss, kann aber seine Geschäfte auch per Lieferservice weiterführen. Wichtig ist nur, das die Ware vorher bezahlt oder per Rechnung ausgeliefert wird. Falls kein eigener Webshop vorhanden ist, können Kunden bspw. per Mail, Telefon oder via Whats App Ware bestellen. Der Händler kann die Ware anschließend selbst ausliefern oder bei einem Geschäft, welches öffnen darf, hinterlegen.

Der Onlinemarktplatz Ebay greift dem Handel stationär und online unter die Arme. Ein Soforthilfeprogramm soll Händler unterstützen, die durch Umsatzeinbußen oder Ladenschließungen in Schwierigkeiten geraten sind. Für diejenigen Verkäufer bzw. stationären Neueinsteigen, die sich in der derzeitigen Situation dazu entscheiden, in den Online-Handel einzusteigen, um Kunden digital zu erreichen und dafür den eBay-Marktplatz nutzen möchten, erhalten für sechs Monate einen kostenfreien Premium-Shop auf eBay.de. Somit können sie sechs Monate kostenlos den eBay Concierge Premium-Kundenservice (persönlicher Ansprechpartner) in Anspruch nehmen und zahlen für drei Monate keine Verkaufsprovisionen für alle Artikel, die bis zum 30.06.2020 neu bei Ebay eingestellt und erfolgreich verkauft wurden. Man kann aus dem Programm jederzeit wieder aussteigen und geht keine langfristigen Verpflichtungen ein. Zusätzlich bietet Ebay den betroffenen Händlern eine kostenlose Beratung an, die gezielt auf ihr Geschäft zugeschnitten ist.

Mietern und Pächtern kann vom 01.04. bis zum 30.06.2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen gekündigt werden sofern nachweisbar, dass der Grund des Mietrückstands die Pandemie ist. Wichtig: Der Anspruch des Vermieters auf Zahlung der Mietrückstände bleibt weiterhin bestehen. Der Mieter hat nunmehr lediglich zwei Jahre Zeit die noch ausstehenden Mieten zu bezahlen. Bis zum 30.06.2022 müssen diese beglichen werden, ansonsten kann der Vermieter wieder kündigen. Auch ist der Mieter trotz dieses gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsschutz berechtigt, Verzugszinsen für die ausstehenden Mietforderungen zu verlangen.

Für kleine Unternehmen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aktuell eine Hotline eingerichtet: 030/18615-1515 (Mo-Fr. von 09.00 – 17.00 Uhr)



Der Handelsverband Büro und Schreibkultur ist die Interessenvertretung der bürowirtschaftlichen Fachhandels- und Dienstleistungsunternehmen. Dies sind Schreibwarengeschäfte und Papeterie, Bürozentrum und Spezialisten für die Büroeinrichtung.


Fachberater PBS 2021
Handelsverband Büro und Schreibkultur (HBS)
31.07.2018
Fachberater-Präsenztag zu den Themen Ordnen und Soho
Trotz Hitze hohe Konzentration der Teilnehmer

Bei strahlenden Sonnenschein und tropenverdächtigen Temperaturen fand für die Teilnehmer des aktuellen Fachberaterkurses in Köln am 25.07.2018 der zweite Präsenztag statt. „Ordnen und Soho“ lautete der Schwerpunkt.

„Trotz der Hitze waren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer super engagiert und konzentriert bei der Sache“, lobte Lehrgangsleiterin Martina Kobabe. Für alle Teilnehmer brachte der Praxistag viele interessante Einblicke in Warengruppen, mit denen man nicht alltäglich in Kontakt kommt.

Während „Bürohelfer“ wie Heftapparate, Bürolocher, Schneidemaschinen, Aktenvernichter und Stempel zum Tagesgeschäft gehören, trifft das auf Großapparate zum Heften, Lochen, Binden und Laminieren - zumindest im Ladengeschäft - nicht zu. „Diese Geräte müssen aber im Rahmen der Beratung erklärt werden können“, erläutert Praxiscoach Malgorzata Torandt. „Der Berater muss die Geräte kennen, um gezielt nachfragen zu können, für welchen Einsatzzweck die Maschine gebraucht wird, um nicht am Kundennutzen vorbei zu verkaufen“, so Torandt weiter. So können selbst Locher bei falschen Gebrauch schnell Schaden nehmen und Kleinhefter haben konstruktionsbedingt nur eine begrenzte Heftleistung. Für die Streckenhändler war darüber hinaus das Trendthema Office-Coffee und die damit in Verbindung stehenden Produkte zur Aufbewahrung rund um die Arbeitsplatz- und Sitzungsversorgung interessant. Denn immerhin verbringen die Deutschen einen Großteil des Tages bei der Arbeit und schätzen den Kaffee im Büro. „Für eine kreativfördernde, motivierende Arbeitsatmosphäre ist das nicht unerheblich“, weiß Kobabe.

Im weiteren Kursverlauf wurden die Teilnehmer mit den verschiedenen Ablagearten und Heftungen konfrontiert, den Grundsätzen der Registratur, den verschiedenen Ordnermechaniken und den unterschiedlichen Präsentationsheftern und Ordnungshilfen. Zusatz- und Querverkäufe mit Tablethüllen und –haltern sowie Dokumentenhüllen mit Diebstahlschutz gegen Funkwellen zum Schutz empfindlicher Chipkarten rundeten das Thema ab. Es folgten einzelne Verkaufsübungen für das B2C- und B2B-Geschäft in Hinblick auf das konzeptionelle Verkaufen in Verbindung mit dem Ausschreibungsgeschäft. Zusätzlich mussten sich die Teams mit ihren Präsentationen der Manöverkritik stellen. Der nächste Präsenztag findet am 10.10.2018 in Köln statt.



Download #1 PM 2018 07 31 PT Fachberater Modul II.docx
Download #2 PM 2018 07 31 PT Fachberater Modul.pdf


Weitere Infos:
Nora Rabah-Martelock

Handelsverband Büro und Schreibkultur (HBS)
Frangenheimstr. 6
50931 Köln
Tel. 0221/940 83-30
Fax 0221/9 40 83-90
hbs@wohnenundbuero.de
http://www.wohnenundbuero.de

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